Neue Rettungswache in Bad Feilnbach fast fertig 

Ambulanz Rosenheim investiert rund 2 Millionen Euro
Die Freude ist groß

Die Freude über die neue Wache ist groß. V.l.: Rettungsdienstleiterin Michaela Vornberger, Wachleiter Michael Rossrucker und Projektleiterin Ursula Glas-Mengele 

Bad Feilnbach – Prägnant und zentral entstand in den vergangenen Wochen eine neue Rettungswache im Ortskern von Bad Feilnbach. Die Ambulanz Rosenheim investiert dabei mehrere Millionen Euro in die regionale Notfallversorgung.

Unauffällig passt sie sich in den Ort ein. Nur die zwei großen Tore an der Vorderseite deuten aktuell auf eine Rettungswache in der Kufsteiner Straße hin. Das Logo und der Schriftzug fehlen noch. Es ist der neueste Standort der Ambulanz Rosenheim. Seit März 2021 betreibt die Ambulanz Rosenheim in Bad Feilnbach einen Rettungswagen, welcher täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt ist.

Ausstattung der Rettungswache

Für den Betrieb einer Rettungswache sind eine intelligente Raumaufteilung und kurze Laufwege entscheidend. So grenzen an die Fahrzeughallen direkt ein Mehrzweckraum an, der zur Desinfektion und Reinigung der Ausrüstung benötigt wird. Gleich daneben folgt das medizinische Lager, wo genügend Verbrauchsmaterial vorgehalten wird.
Außerdem haben Sauberkeit und Hygiene in einer Rettungswache enormen Stellenwert. Dazu wird auf eine genaue Schwarz-Weiß-Trennung geachtet.

Fokus auf Mitarbeiterzufriedenheit

Fachkräfte fehlen nicht nur im Handwerk, sondern auch in der Notfallrettung. Um einen besonderen Anreiz zu schaffen, investiert die Ambulanz Rosenheim in moderne Rettungswachen. Sie sollen einen angenehmen Arbeitsplatz für die Mitarbeitenden darstellen und besonders auch Entspannung zwischen stressigen Einsätzen ermöglichen. Aus diesem Grund verfügt der Neubau nicht nur über großzügige Aufenthaltsräume, sondern auch über zwei Ruheräume. Die Einrichtung für die Räumlichkeiten wählten die Mitarbeitenden selbst aus.

Über 2 Millionen GesamtkostenBau_BFB.jpg

Der Krieg in Osteuropa wirkte sich ebenfalls auf den Bau der Rettungswache aus. Nicht nur, dass viele Materialen nicht lieferbar waren und den Baufortschritt verzögerten. Auch die Kosten für die Wache stiegen durch die Rohstoffpreise enorm an. Nach aktuellem Stand liegen die Kosten insgesamt bei rund zwei Millionen Euro. Letzte Arbeiten im Außenbereich sind aber noch ausstehend und werden voraussichtlich erst im Frühjahr abgeschlossen.

Zweiter Rettungswagen als Reserve

In der zweiten Fahrzeughalle der Rettungswache steht ein baugleicher Reserve-Rettungswagen. Dieser kommt nicht für den regulären Rettungsdienst zum Einsatz. Fällt der reguläre Rettungswagen auf Grund eines technischen Defekts aus, so kann kurzfristig auf das Ersatzfahrzeug zurückgegriffen werden, denn auch der Rettungsdienst hat mit langwierigen Ersatzteillieferungen zu kämpfen.

Ferner kann der zweite Rettungswagen bei Großschadenslagen besetzt werden. Dazu verfügt das Unternehmen mit dem Ambulanz Rosenheim e.V. über ein starkes Ehrenamt, das sich vorrangig im Sanitätsdienst und Katastrophenschutz engagiert.

 

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